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Wieder „daheim“

Es ist schon irgendwie seltsam nach so einer langen Zeit wieder nach Hause zu kommen. Ein wenig wie nach einem längeren Urlaub, aber auch wieder völlig anders.

Man kommt zur Tür rein und fragt sich: „riecht es hier schon immer so?“. Ich meine diesen Geruch, der einem auffällt, wenn man bei anderen zu Gast ist, der jeder Wohnung und jeder Familie eigen ist und den man mit der Zeit (nahezu) völlig ausblendet, wenn man längere Zeit an diesem Ort verweilt. Diesmal erschien mir der Duft fast schon etwas fremd. (Den immer noch recht starken IKEA-Kerzen-Vanille Duft mal ausser acht gelassen.) Nicht ganz so vertraut, wie sonst.

Eigentlich hat sich aber überhaupt nichts geändert. Warum sollte es auch? Aber irgendwie hab ich es vielleicht erwartet. Alles steht noch an seinem Platz, die in Eile verlassenen Weihnachtsgeschenke liegen noch auf dem Tisch, unter dem Kopfkissen liegt noch das Schlafshirt, dass mein Sternchen zuletzt an hatte, neben dem Bett ihr Bild… Ein Stapel Briefe ist neu, nichts sonderlich aufregendes, Werbung, Kontoauszüge, zwei Tickets für die CeBit. Sonst ist wirklich alles wie immer. Selbst der gebastelte Weihnachtsstern steht noch da, wo ich ihn abgestellt habe.

Wenn man aus dem Fenster schaut, sind überall Berge weißen Schnees. Dabei war ich froh, endlich etwas weniger Schnee zu sehen. Die Schneehöhe betrachtend, wird daraus scheinbar erstmal nichts.

Nun werde ich erstmal die Wäscheberge (vergleichbar mit den Schneebergen) beseitigen, Taschen auspacken, alles wieder an seinem „angestammten“ Platz verstauen und dann mal weitersehen.

Es fehlt was ganz doll. Irgendwie fühl ich mich etwas verloren…

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