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Schaf hat gemalt

"Einsamer Baum"

Dafür das es düster werden sollte ist es ganz schön „undüster“.
Unmotiviert Sternchen draufschmeißen macht es nur noch kitschiger *g*.

Sternchen!

Update: nur mal kurz gespielt...

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Schottlandreise Tag 10: Oban – Falls of Lora

Tag 10: 16.09.2010 Donnerstag

Fuß: 8,94 km     Auto: 7,0 km    Lifts: 1     Wartezeit: ca. 30 Minuten


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Fährgeräusche wecken mich. Ich schreibe erst einmal Tagebuch und hole die letzten 3.5 Tage auf. Gleich werde ich aus dem Zelt klettern und direkt auf das Meer schauen.

So sieht es in einem Einmannzelt aus, wenn noch ein großer Rucksack neben einem liegt.

Wir lassen uns heute Zeit mit dem Abbauen. Zunächst gibt es ein kleines Frühstück und ich versuche ein Aquarell zu malen, während Socke auf Fotojagd geht. Kurze Zeit später fängt es an zu regnen. Das ist dann doch zu viel Wasser für das Bild. Wir verkriechen uns wieder in die Zelte. Socke döst vor sich hin und ich schreibe den zweiten Brief. Als langsam wieder die Sonne zum Vorschein kommt, bauen wir die Zelte ab und verlassen den wunderschönen Platz. Leider müssen wir weiter, da uns Brot, Käse und Wasser ausgehen. Sonst hätten wir gerne noch einen weiteren Tag verweilt.

kleiner Versuch ein Bild zu malen...

Sockes kleiner Bondage-Reise-Teddy ist auch mal wieder auf einem Foto. Er ist noch etwas müde so früh am morgen. =)

gleich geht es weiter *winks*

Eigentlich wollten wir dem Weg ein paar Kilometer der Küste entlang in südliche Richtung folgen. Als wir aber vor einem Zaun und einem Privatgrundstück landen, müssen wir unseren Plan überdenken. Zurück nach Oban. Um die Vorräte aufzufüllen, kaufen wir neues Wasser, Käse, Toastbrot und … *tadaaaa* eine Knacker. Im Baumarkt suchen wir nach neuem Spiritus für den Kocher. Schnell stoßen wir auf „White Spirit“. Es sieht dem deutschen Brennspiritus von der Aufmachung sehr ähnlich. Leider fragen wir keinen Angestellten und schlagen blind zu. Zum Glück kommen wir auf die Idee, das Zeug zu testen, bevor wir es mit unserem restlichen Spiritus zusammenkippen. Beim Öffnen der Flasche riecht es schon seltsam, irgendwie nach Terpentin, welches es aber eigentlich im Baumarkt separat gab. Die Hoffnung schwindet gänzlich, als sich das Zeug trotz des Vorsicht-Entflammbar-Symbols weigert, zu brennen. Unauffällig, unter den Augen der Überwachungskameras, entsorgen wir die Flasche.

Anschließend erweist sich die die Suche nach einer Toilette als ähnlich schwierig. Dies scheint nicht unser Tag zu sein.

Folgen wir doch einfach nochmal den Schildern?

Nach mehreren Runden, irreführenden Karten und veralteten Schildern, kommen wir zu dem Ergebnis, dass die Toilette wohl temporär geschlossen sein muss. Also auf zur nächsten. Diese hat glücklicherweise geöffnet und Socki ist sichtlich erleichtert. Inzwischen ist es schon 18 Uhr und wir sind immer noch in Oban. So wollen wir nur noch aus der Stadt raus und einen Platz zum Zeltaufbau finden.

tolle Gitterkonstruktion ... Brücke Richtung Fort Williams

Nach kurzem Warten bringt uns ein 7 km Lift bis zur Brücke Richtung Fort Williams. Socke möchte die Zelte gerne im Hellen aufschlagen, weshalb wir für heute nicht weiter trampen. Wir suchen uns einen schönen Platz am Ufer auf der anderen Seite der Brücke. Schnell stehen die Zelte und wir essen Brot, Käse und *huiuiui* Wurst! Erstmalig lassen sich ein paar Midges, das schottische Pendant zu Mücken, blicken. Doch diese Midges können viel nerviger sein. Sie sind um einiges kleiner, krabbeln überall hin und treten oft in sehr großen Schwärmen auf. Da hilft nur komplettes Verhüllen, ansonsten ist man am Folgetag rot besprenkelt. Allmählich wird es richtig kalt. Wir verkriechen uns in die Schlafsäcke und schlafen ein.

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