Schottland

 
Schottlandreise Tag 11: Falls of Lora – Arden

Tag 11: 17.09.2010 Freitag

Fuß: 4,35 km     Auto: 106,9 km    Lifts: 3     Wartezeit: ca. 3 Stunden 25 Minuten


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Die Sonne scheint. Nachts hat es nicht geregnet… Irgendwie interessant, dass fast jeder Tagebucheintrag mit dem aktuellen Wetter beginnt. Doch wenn man ohne eigenen fahrbaren Untersatz und nur mit Zelt unterwegs ist, ist das Wettergeschehen maßgeblich entscheidend, wie man in den Tag startet.

Der Blick nach dem Aufwachen aus dem Zelt

Abbauen und Einpacken

Die Zelte trocknen schnell und werden auch gleich abgebaut. Anschließend essen wir ein kleines Frühstück. Wir laufen über die Brücke zurück und verstehen nun auch, warum diese Stelle „Falls of Lora“ heisst. Bei Ebbe fließt das Wasser wesentlich schneller ab, ähnlich einem Wildwasserstrom, obwohl es noch weit entfernt von einem Wasserfall ist. Bei der Flut am Vorabend waren nur wenige Wasserstrudel zu sehen.

Der erste sehr sympathische Fahrer lässt nicht lange auf sich warten. In gemütlichem Tempo nimmt er uns bis nach Taynuilt mit. Socki freundet sich schnell mit dem Hund an. Doch die Fahrt dauert nur eine viertel Stunde und schon müssen wir wieder den Daumen raushalten. Hier verlässt uns das Glück. Die vielen vorbeikommenden Autos haben keine tolle Möglichkeit zum anhalten. Wir warten, warten und warten. Zwischendurch wechseln wir mehrmals die Position. Ohne Erfolg. Nach 3 Stunden hält endlich ein Opa, der nach Edinburgh möchte. Über die Finanzkrise philosophierend, unserem beschränktem Englisch zu Folge recht einseitig, gelangen wir bis Crianlarich.

Socke verschwindet kurz auf dem Klo. Als er wiederkommt, stehen wir gerade erst an der Straße und fünf Autos später hält ein kleiner LKW neben uns. Was für ein Unterschied zur vorigen Wartezeit! So schnell ging das noch nie.

Der Fahrer hat einen schwer verständlichen schottischen Akzent, doch wir sind froh weiterzukommen. Auch wenn es nur ein kleines Exemplar ist, ist dies unser erster LKW. Das Fahrerlebnis ist völlig anders. Es wirkt eher wie ein anstrengender Leistungssport, was wohl auch den vielen Kurven und engen Straßen geschuldet ist. Am Loch Lomond entlang, gelangen wir bis nach Arden. Ich weiß nicht so recht, ob mir der Fahrer unheimlich sein soll oder ob es nur an der schottischen Art liegt, doch als wir aussteigen, schenkt er uns sogar eine Flasche Wein (Pinot Grigio). Wow, das hätte ich gar nicht erwartet.

Wir begeben uns wie jeden Abend auf Platzsuche für die Zelte. Dies scheint diesmal nicht einfach zu sein. Links und rechts von der Straße sind viele Privatwege und Felder. Schließlich werden wir in einem engen Wäldchen in der Nähe eines Flusslaufs fündig. Hunger! Erstmal Suppe essen, Brot, Käse & Wurst. Wir öffnen unser Weingeschenk und machen es uns gemütlich. :) Um das mitgenommene Seil und den Wasserfilter einzuweihen, fischt Socke etwas Wasser aus dem Fluss (jaaaa, letztendlich ohne Seil). Durch den Filter gepumpt, genießen wir frisches Flusswasser. Es ist ein schöner gemütlicher Abend. Schade, dass es so schnell dämmert. Im Dunkeln bauen wir die Zelte auf und verschwinden im Schlafsack.

Versuche zur Einweihung des Wasserfilters und des Seils. Unten rechts ... tolles Toastbrot ;)

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Schottlandreise Tag 10: Oban – Falls of Lora

Tag 10: 16.09.2010 Donnerstag

Fuß: 8,94 km     Auto: 7,0 km    Lifts: 1     Wartezeit: ca. 30 Minuten


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Fährgeräusche wecken mich. Ich schreibe erst einmal Tagebuch und hole die letzten 3.5 Tage auf. Gleich werde ich aus dem Zelt klettern und direkt auf das Meer schauen.

So sieht es in einem Einmannzelt aus, wenn noch ein großer Rucksack neben einem liegt.

Wir lassen uns heute Zeit mit dem Abbauen. Zunächst gibt es ein kleines Frühstück und ich versuche ein Aquarell zu malen, während Socke auf Fotojagd geht. Kurze Zeit später fängt es an zu regnen. Das ist dann doch zu viel Wasser für das Bild. Wir verkriechen uns wieder in die Zelte. Socke döst vor sich hin und ich schreibe den zweiten Brief. Als langsam wieder die Sonne zum Vorschein kommt, bauen wir die Zelte ab und verlassen den wunderschönen Platz. Leider müssen wir weiter, da uns Brot, Käse und Wasser ausgehen. Sonst hätten wir gerne noch einen weiteren Tag verweilt.

kleiner Versuch ein Bild zu malen...

Sockes kleiner Bondage-Reise-Teddy ist auch mal wieder auf einem Foto. Er ist noch etwas müde so früh am morgen. =)

gleich geht es weiter *winks*

Eigentlich wollten wir dem Weg ein paar Kilometer der Küste entlang in südliche Richtung folgen. Als wir aber vor einem Zaun und einem Privatgrundstück landen, müssen wir unseren Plan überdenken. Zurück nach Oban. Um die Vorräte aufzufüllen, kaufen wir neues Wasser, Käse, Toastbrot und … *tadaaaa* eine Knacker. Im Baumarkt suchen wir nach neuem Spiritus für den Kocher. Schnell stoßen wir auf „White Spirit“. Es sieht dem deutschen Brennspiritus von der Aufmachung sehr ähnlich. Leider fragen wir keinen Angestellten und schlagen blind zu. Zum Glück kommen wir auf die Idee, das Zeug zu testen, bevor wir es mit unserem restlichen Spiritus zusammenkippen. Beim Öffnen der Flasche riecht es schon seltsam, irgendwie nach Terpentin, welches es aber eigentlich im Baumarkt separat gab. Die Hoffnung schwindet gänzlich, als sich das Zeug trotz des Vorsicht-Entflammbar-Symbols weigert, zu brennen. Unauffällig, unter den Augen der Überwachungskameras, entsorgen wir die Flasche.

Anschließend erweist sich die die Suche nach einer Toilette als ähnlich schwierig. Dies scheint nicht unser Tag zu sein.

Folgen wir doch einfach nochmal den Schildern?

Nach mehreren Runden, irreführenden Karten und veralteten Schildern, kommen wir zu dem Ergebnis, dass die Toilette wohl temporär geschlossen sein muss. Also auf zur nächsten. Diese hat glücklicherweise geöffnet und Socki ist sichtlich erleichtert. Inzwischen ist es schon 18 Uhr und wir sind immer noch in Oban. So wollen wir nur noch aus der Stadt raus und einen Platz zum Zeltaufbau finden.

tolle Gitterkonstruktion ... Brücke Richtung Fort Williams

Nach kurzem Warten bringt uns ein 7 km Lift bis zur Brücke Richtung Fort Williams. Socke möchte die Zelte gerne im Hellen aufschlagen, weshalb wir für heute nicht weiter trampen. Wir suchen uns einen schönen Platz am Ufer auf der anderen Seite der Brücke. Schnell stehen die Zelte und wir essen Brot, Käse und *huiuiui* Wurst! Erstmalig lassen sich ein paar Midges, das schottische Pendant zu Mücken, blicken. Doch diese Midges können viel nerviger sein. Sie sind um einiges kleiner, krabbeln überall hin und treten oft in sehr großen Schwärmen auf. Da hilft nur komplettes Verhüllen, ansonsten ist man am Folgetag rot besprenkelt. Allmählich wird es richtig kalt. Wir verkriechen uns in die Schlafsäcke und schlafen ein.

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Schottlandreise Tag 9: Comrie – Oban

Tag 9: 15.09.2010 Mittwoch

Fuß: 9,23 km     Auto: 103,4 km    Lifts: 3     Wartezeit: ca. 2 Stunden


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Es hat über nacht viele Stunden aus Kannen gegossen und ein kleiner See hat sich auf dem Zeltdacht gebildet. Inzwischen scheint wieder die Sonne. Beim aufstehen merken wir erst einmal, was für einen schönen Zeltplatz wir uns ausgesucht haben. Wir sind umringt von Bergen, grünen Wiesen, die Sonne strahlt uns ins Gesicht und um das Bild zu perfektionieren, thront über allem ein riesiger Regenbogen.

Wir bauen die Zelte zusammen und brechen auf. Eine gute Stunde stehen wir an einer kaum befahrenen Straße und niemand will uns mitnehmen. So laufen wir weiter bis zum 3 Meilen entfernten St. Fillians, vorbei an Weiden und Schafen. Im verschlafenen Städtchen St. Fillians bekommen wir sogar Briefmarken. Nach einem ausgedehnten Frühstück-Mittag (Ramen, Brot und … Käse) stellen wir uns wieder an die Straße und diesmal haben wir Glück. Eine Frau in einem Kleinbus, die wohl selbst Touristentouren organisiert, nimmt uns mit. Erst wirkt sie etwas kühl, lobt aber die deutschen Urlauber für ihre Sauberkeit. Deutsche? Sauberkeit? Ich weiß ja nicht… Vermutlich trifft das nur auf deutsche Urlauber zu, die nach Schottland fahren. ^.^

Schafe und Berge

Loch Earn: Socki wäscht Geschirr ab.

In Lochearnhead lässt sie uns wieder raus. Vielleicht 10 Minuten später, hält schon der nächste. Ein Geschäftsmann, der einen Termin in  Oban, unserm Tagesziel, hat. Allerdings ist sein Fahrstil mehr als gewöhnungsbedürftig: Überholen an nicht einsehbaren Stellen und Kurven, plötzliches Abbremsen und Wiedereinscheren, weil der Platz doch nicht ausreicht… Socki sitzt vorne und ich hinten links. Am besten man schaut nur zur Seitenscheibe hinaus, das ist weniger nervenaufreibend. Der Fahrer merkt Socki wohl seine Nervosität an:

You are really looking forward to get out of this car.

Schön schön, seinen Fahrstil ändert er trotzdem nicht. Schließlich erreichen wir Oban lebend! Wieder an der Küste, wieder am Meer!

Wir laufen am Hafen entlang, an vielen B&B’s vorbei (Oban ist einer der Fährorte, um auf die westlichen schottischen Inseln zu kommen) und kaufen uns für eventuelle Angelerfolge noch Alufolie und Butter. Wir sind gerade dabei uns an der Küste einen Zeltplatz zu suchen, da hält neben uns ein Auto und der Fahrer fragt, ob sie uns mitnehmen können. Das hatten wir bisher auch noch nicht. Ohne unser Zutun, bekommen wir so noch einen kurzen Lift und gelangen schnell aus Oban heraus. Der Fahrer und sein Beifahrer sind zwei Iren, die gerade von einer Destillerietour wiederkommen und bevor die Sonne untergeht noch eine Runde tauchen wollen.

Der schönste Campingplatz der Welt...

ohne Worte

Ein paar Kilometer weiter müssen wir nicht lange suchen und finden einen traumhaften Platz zum zelten direkt am Meer. Keine fünf Meter bis zum Wasser. Wir schlagen die Zelte auf. Socke versucht erfolglos Feuer zu machen und ich schreibe den ersten Brief (an die Fee). Das Angeln fällt auf Grund des Feuermangels leider aus. Dafür machen wir uns noch eine Steinpilz-Kartoffel-Suppe. Als wir mit dem Essen fertig sind und gerade ins Zelt geplumpst sind, fängt es an zu regnen. Perfektes Timing und ein wunderschöner Tag.

Noch mehr Schafe. Den Zweien gefällt der Platz auch ganz hervorragend. =)

Campingkocherromantik

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Schottlandreise Tag 8: Edinburgh – Comrie

Tag 8: 14.09.2010 Dienstag

Fuß: 5,34 km     Auto: 133,6 km    Lifts: 2     Wartezeit: ca. 3 Stunden 30 Minuten


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Die Nacht über hat es mal wieder geregnet. Bei vereinzelten Sonnenstrahlen stehe ich auf. Aus Sockes Zelt sind noch keine Geräusche zu vernehmen. So spüle ich erstmal das Geschirr vom Vortag, gehe duschen, wasche dabei Wäsche und koche anschließend einen Tee. Die Socke schläft immer noch tief und fest. Den Himmel betrachtend, überlege ich kurzerhand das Zelt abzubauen, bevor die nächste Wolkenfront herangerast kommt. Kurz bevor ich fertig bin, fängt es doch an zu nieseln. Inzwischen habe ich bestimmt schon zehn mal nach Socki gerufen. Irgendwann reagiert es doch. Socks packt sein Zelt im Nieselregen ein und kurz darauf kommt die Sonne wieder zum Vorschein. Erst einmal Frühstück und Lageberatung. Wie kommt man aus Edinburgh am besten wieder fort? Um Glasgow im Westen zu umgehen, finden wir es am sinnvollsten, weiter Richtung Norden zu fahren.

Nachdem alles verstaut ist, geht es mit dem Bus ans westliche Ende von Edinburgh. Socks kauft noch Schoko-, Erdbeermilch und ein für britische Verhältnisse ziemlich wohlschmeckendes Brot. Dann stellen wir uns an die Auffahrt zur A8 und warten. Mit unserem Universalschild „→ North“ stehen wir sicherlich zwei Stunden. Kalter Wind und Regen verkürzen die Wartezeit nur bedingt. *zitter* Endlich erbarmt sich einer und nimmt uns bis kurz vor Perth mit.

Um eine schöne Stelle zum Mitnehmen zu finden, laufen wir ein paar Kilometer um Perth herum, zur A85 Richtung Westen. An einer Bushaltestelle angekommen, müssen wir wieder etwas länger warten. Erneut Regen. Aber der kalte Wind hat nachgelassen. Ein recht junger Fahrer nimmt uns schließlich mit und gibt uns den Rat in den Westen Richtung Oban zu reisen. Der Tipp kommt uns ganz entgegen, da wir auf Grund der nächtlichen Temperaturen nicht noch weiter in den Norden wollen. Damit lassen wir zwar den Plan, bis in die Highlands zu kommen, fallen, doch die Westküste soll ebenfalls wunderschön sein. Im kleinen Örtchen Comrie angekommen, lädt er uns nach einer unterhaltsamen Fahrt wieder aus.

Da es schon spät ist und es langsam dunkel wird, suchen wir uns einen Platz zum zelten. An einem kleinen See werden wir fündig. Wir bauen die Zelte auf schmeißen den Kocher an. Doch es reicht gerade noch für eine Kartoffelsuppe mit Speck, bevor die nächste Wolke neues Wasser anbringt. Socke möchte nicht im Regen essen und verkriecht sich leider hungrig ins Zelt. Gute Nacht!

Erst am nächsten morgen merken wir, was für einen wunderschönen Platz wir uns ausgesucht haben.Mehr dazu beim kommenden Tagebucheintrag =)

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Schottlandreise Tag 7: Edinburgh

Tag 7: 13.09.2010 Montag

Geweckt werde ich von starken Sturmböen, der Zettel am Zelt mit Name und Verweildauer flattert nervend hin und her. Ich beschließe aufzustehen. Bei dem Sturm wieder einzuschlafen ist irgendwie nicht möglich. Aus dem Zelt gekrochen, spanne ich doch ein paar Schnüre zur Stabilisierung. Sicher ist sicher. Kurze Zeit später steht auch Socke auf. Wir wollen einkaufen und etwas fürs Frühstück besorgen. Also geht es mit einer Tageskarte für £ 3 in die Stadt. Bei einem Tesco decken wir uns mit Sandwiches und Keksen ein, welche gleich darauf verschlungen werden. (Edinburgh braucht mehr Sitzbänke.) Dann geht es weiter zur Innenstadt, wieder zur Princesstreet. Wohin? Gleich erstmal den Berg zum Castle hoch. Die Vorbereitungen für den Besuch des Papstes sind in vollem Gange. Tribünen und Gerüste werden aufgebaut. Doch £ 14 für den Eintritt sind uns zu viel. Schließlich müssen wir Pfund sparen… So laufen wir stattdessen den königlichen Weg entlang Richtung Meer, vorbei an vielen Pubs und tausenden Souvenirshops mit Kilts.

Edinburgh Castle

Stege am Hafen

Die letzten Meter zum Meer legen wir mit dem Bus zurück und schauen uns den recht ruhigen Hafen von Edinburgh an. Ein paar Fotos und Kekse später, geht es (wieder mit dem Bus) weiter zum Holyrood Park neben dem schottischen Parlament. Durch eine durch und durch schottische anmutende Landschaft mitten in Edinburgh, besteigen wir Arthurs Seat. Nur gut, dass wir unsere Rucksäcke nicht dabei haben. Wir kommen ganz schön ins schwitzen. Oben angekommen pfeift und weht es so stark, dass es einen immer mal wieder aus dem Gleichgewicht bringt. Aber die schöne Aussicht über Edinburgh entschädigt und der Park macht Vorgeschmack auf die Highlands. Grüne Wiesen, schroffe Felsen, widerspenstiges Gestrüpp, Nieselregen, Wind und schnell dahin ziehende Wolken.

Kurze und auf das Wesentliche beschränkte Regeln des Holyrood Parks. Zum Beispiel: Es ist verboten, Schafe / Tiere mit in ein Boot zu nehmen. =)

wilde Romantik des Holyrood Parks

Ein anderer Tourist sagt: “I think this is the windiest place on earth!”

Kleinen Pfaden folgend und von noch mehr Regen überrascht, geht es den Arthur’s Seat wieder hinunter. Unten angekommen besorgen wir uns eine Flasche Orangina und zwei Baguettes (Käse und Salat für Socki, Steak für Schafi). Erst einmal Pause und Mittagszeit. Die Baguettes sind echt lecker. *mjamm*

Im Lidl und im 1-Pfundladen decken wir uns mit neuen Riegeln, Käse und Brot für die kommenden Tage ein. Socke holt sich zusätzlich noch 3 Packungen Paracetamol für £ 1. Man weiß ja nie…

Da es noch früh am Abend ist und wir die Tüte nicht die ganze Zeit herumtragen wollen, schaffen wir alles zum Campingplatz. Gleich darauf geht es wieder zurück in die Stadt und in den Pub, der uns tagsüber mit versprochener Livemusik aufgefallen ist. Da das Guinness aber recht teuer ist (im Vergleich zum Vortag), bleiben wir nur für ein Bier und pilgern dann zum nächsten Pub.

Diesmal erwischen wir so eine Art Studentenkneipe. Ziemlich urig. So, wie man sich einen Pub eigentlich vorstellt. Doch auch hier ist das Guinness nicht viel günstiger (£ 3,55). So bleiben wir nur für zwei Guinness und ziehen weiter.

Guinness!

Da Socke Hunger hat, kauft er sich zwei Sandwiches und zwei gefüllte Teigtaschen an einem Kiosk. (Eine der wenigen Fälle, dass die Socke auf der Reise überhaupt mal Hunger hat!) Danach geht es in den Pub des Vortags für das letzte Guinness des Abends und anschließend zum Zeltplatz zurück. Da Socki aber mal wieder unbedingt aufs Klo muss, steigt er vorher aus. Ich fahr noch weiter mit, muss aber feststellen, dass der Bus nicht bis zum Campingplatz fährt. Zum Glück haben wir am Vortag den Campingplatz im GPS markiert. So laufe ich bis zur nächsten Haltestelle weiter und steige zur erstaunt schauenden Socke in den Bus. Die letzte Haltestelle geht es wieder zusammen weiter.

Am Campingplatz angekommen, kullert Socki noch auf dem Boden umher (jaja, die guten Fahrscheine…) und dann geht es müde vom Tag in die Zelt und Schlafsäcke.

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