Schottlandreise Tag 16: Dover – Calais

Tag 16: 22.09.2010 Mittwoch

Fuß: 2,4 km     Auto: –    Fähre: 42 km    Lifts: –     Wartezeit: –


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Nach sechs Stunden unbequemen Schlafs in der Arrivals-Lounge mit umherlaufenden und Selbstgespräche führenden Leuten, geht es zum Ticket Office. Für 38 € pro Socke/Schaf kaufen wir die Tickets. (*seufz*)

Kurz darauf werden wir in einen Bus verladen und es werden rote Kärtchen ausgeteilt. Der Bus fährt ein kurzes Stück und alle steigen ohne Gepäck wieder aus, Passkontrolle. Danach wieder einsteigen und der Bus bringt uns ein kurzes Stück zum nächsten Gebäude. Nun dürfen wieder alle aussteigen, diesmal inklusive Gepäck. Alle Metallgegenstände in eine Schachtel, piepen, Gürtel ablegen, nicht mehr piepen. Währenddessen werden auch die Rucksäcke durchleuchtet. Nachdem alle Fußpassagiere abgefertigt sind, geht es wieder in den Bus. Nochmal fünfzig Meter fahren. Wieder alle aussteigen und nun dürfen wir endlich auf die Fähre laufen. Dort gibt man das rote Kärtchen wieder ab. Tadaaaa! Wie? Das war’s schon? Das ist ja einfach. ;)

Hiermit endet auch unser Aufenthalt in England. Trotz unserer Pechsträhne haben wir es geschafft.

Ein Blick auf die weißen Felsen von Dover. Tschüssi England!

Huhu Frankreich!

In Calais strahlt die Sonne vom Himmel und es empfangen uns sommerliche Temperaturen. Über den Markt pilgernd decken wir uns mit Baguette und Tomaten ein. Im Supermarkt nehmen wir noch viele andere tolle Sachen mit. Käse, Butter, ein weiteres Baguette, Salat, Pflaumen und ganz viel Joghurt lassen uns schon regelrecht sabbern. Seltsamerweise ist auf dem Kassenzettel der Preis nach 10 Jahren Euro immer noch zusätzlich in Francs angegeben.

Durchgeschwitzt und lauflahm erreichen wir den Campingplatz. Mein Ausweis wird einbehalten. Bezahlt wird bei Abreise. Wir bauen fix die Zelte auf und machen uns dann über das Essen her. Das Baguette wird mit Salat, Käse und Tomate belegt. Himmlisch!

Die Sonne scheint. Schnell die Zelte aufbauen ...

... und nun gibt es dieses tolle Baguette.

Anschließend laufen wir zum Strand. Es ist immer noch früher Mittag. An Bunkern vorbei, den Dünen folgend, finden wir eine nahezu menschenleere Stelle. Socke will unbedingt ins Meer. Also tappen wir tapfer in Unterhose los. Das Wasser ist saukalt und wunderschön. Nur allmählich wird es tiefer und wir müssen ein Stück laufen. Doch irgendwann springe ich einfach hinein. Das Strickwerk braucht noch etwas länger, bevor es sich gänzlich mit Wasser vollgesogen hat. Ein paar Schwimmzüge und von den Wellen tragen lassen. Leider ist es für einen längeren Aufenthalt doch zu kalt. Wieder am Strand finden wir einen Frisbee, spielen eine Weile gegen den Wind an und plumpsen irgendwann in den warmen Sand. Mit dem Frisbee als Schaufel buddeln wir ein tiefes Loch. Socki fasst daraufhin den Plan, mit dem Klappspaten wiederzukehren.

Hütten am Strand

Licht & Schatten

Allmählich sinkt die Sonne tiefer und wir machen uns auf den Rückweg. Noch einmal beim Supermarkt vorbeischauend, kaufen wir Marmelade, Wein, Schoki (!!!!!!!) und Chipsens. Wieder am Campingplatz bereiten wir das zweite Baguette zu und machen es uns mit dem Wein gemütlich. =)

Viele Fotos und Langzeitaufnahmen knipsend, wird es doch recht schnell kühl und wir verkriechen uns in die Schlafsäcke.

Ein wundervoller Tag… Meer ist so schön…

Nacht am Hafen

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