Schottlandreise Tag 8: Edinburgh – Comrie

Tag 8: 14.09.2010 Dienstag

Fuß: 5,34 km     Auto: 133,6 km    Lifts: 2     Wartezeit: ca. 3 Stunden 30 Minuten


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Die Nacht über hat es mal wieder geregnet. Bei vereinzelten Sonnenstrahlen stehe ich auf. Aus Sockes Zelt sind noch keine Geräusche zu vernehmen. So spüle ich erstmal das Geschirr vom Vortag, gehe duschen, wasche dabei Wäsche und koche anschließend einen Tee. Die Socke schläft immer noch tief und fest. Den Himmel betrachtend, überlege ich kurzerhand das Zelt abzubauen, bevor die nächste Wolkenfront herangerast kommt. Kurz bevor ich fertig bin, fängt es doch an zu nieseln. Inzwischen habe ich bestimmt schon zehn mal nach Socki gerufen. Irgendwann reagiert es doch. Socks packt sein Zelt im Nieselregen ein und kurz darauf kommt die Sonne wieder zum Vorschein. Erst einmal Frühstück und Lageberatung. Wie kommt man aus Edinburgh am besten wieder fort? Um Glasgow im Westen zu umgehen, finden wir es am sinnvollsten, weiter Richtung Norden zu fahren.

Nachdem alles verstaut ist, geht es mit dem Bus ans westliche Ende von Edinburgh. Socks kauft noch Schoko-, Erdbeermilch und ein für britische Verhältnisse ziemlich wohlschmeckendes Brot. Dann stellen wir uns an die Auffahrt zur A8 und warten. Mit unserem Universalschild „→ North“ stehen wir sicherlich zwei Stunden. Kalter Wind und Regen verkürzen die Wartezeit nur bedingt. *zitter* Endlich erbarmt sich einer und nimmt uns bis kurz vor Perth mit.

Um eine schöne Stelle zum Mitnehmen zu finden, laufen wir ein paar Kilometer um Perth herum, zur A85 Richtung Westen. An einer Bushaltestelle angekommen, müssen wir wieder etwas länger warten. Erneut Regen. Aber der kalte Wind hat nachgelassen. Ein recht junger Fahrer nimmt uns schließlich mit und gibt uns den Rat in den Westen Richtung Oban zu reisen. Der Tipp kommt uns ganz entgegen, da wir auf Grund der nächtlichen Temperaturen nicht noch weiter in den Norden wollen. Damit lassen wir zwar den Plan, bis in die Highlands zu kommen, fallen, doch die Westküste soll ebenfalls wunderschön sein. Im kleinen Örtchen Comrie angekommen, lädt er uns nach einer unterhaltsamen Fahrt wieder aus.

Da es schon spät ist und es langsam dunkel wird, suchen wir uns einen Platz zum zelten. An einem kleinen See werden wir fündig. Wir bauen die Zelte auf schmeißen den Kocher an. Doch es reicht gerade noch für eine Kartoffelsuppe mit Speck, bevor die nächste Wolke neues Wasser anbringt. Socke möchte nicht im Regen essen und verkriecht sich leider hungrig ins Zelt. Gute Nacht!

Erst am nächsten morgen merken wir, was für einen wunderschönen Platz wir uns ausgesucht haben.Mehr dazu beim kommenden Tagebucheintrag =)

1 Kommentar

Ein Kommentar zu Schottlandreise Tag 8: Edinburgh – Comrie

  1. boiserck sagt:

    I was stationed in northern Scotland for quite a while when I was younger. As best as I can recall, it was nearly always raining! We would consider it a good day if the rain were only coming straight down instead of being blown by the wind sideways straight into us. :) It is a beautiful country though. Haggis and Tennent’s Lager FTW! (I was a sailor so drank the cheap stuff)

    Looks like you are having a great time.

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